Mittwoch, März 11, 2015

Camera Scam Lady oder "Kaffeefahrt mit schwangeren Chatladies"




In letzter Zeit werden immer öfters Männer mit der so genannten Scam Camera Methode erpresst.
Sie chatten mit eingeschalteter Kamera, die Frau zieht sich nach und nach aus und ermutigt ihren Chatpartner genau dasselbe zu tun. Später wird dann der Mann mit den Aufnamen erpresst und soll eine festgesetzte Summe überweisen oder es wird gedroht das "Nacktvideo" zu veröffentlichen.
Auch hier im kleinen Luxemburg ist der ein oder andere Opfer eines solchen Scams geworden. Wenige trauen sich es der Polizei zu melden. Leider.


Kunde: "Du legst mich ja jetzt hier nicht rein, oder?"

Okay, lieber nochmal auf den Preis pro Minute aufmerksam machen. Habe ich zwar schon als ich den Anruf entgegen genommen habe (mir steht ein 30 sekündiges Limit zur Verfügung um den Preis zu nennen), aber doppelt genäht hält besser.

Ich: "Du weisst wieviel diese Nummer pro Minute kostet?"

Kunde: "Ja."

Ich: "Also kann ich dich nicht reinlegen. Die Chancen sind gleich Null."

Kunde: "Aber in den Nachrichten wurde davor gewarnt."

Wenn vor etwas gewarnt wird, weshalb probiert man es dann trotzdem? Läuft das dann so nach dem Motto: Ach, mir kann sowas nicht passieren. Ich werde ganz einfach am Anfang des Gesprächs nachfragen.
Vor Kaffefahrten wird Jahr ein Jahr aus gewarnt und trotz allem buchen tausende Menschen eine solche und berichten weinerlich wie sie über den Tisch gezogen wurden. "Aber in der Broschüre stand doch drin dass kein Kaufzwang besteht!"
Wer kann schon einer hochschwangeren Frau, die um ein Glas Wasser an der Haustür bittet, die Tür vor der Nase zuschlagen?
Diesem supertollen Hecht aus einem weit entfernten Land, nach wochenlangen romantischen Chatgesprächen, eine Horrende Summe Geld überweisen da urplötzlich sein Auto kaputt ist und er ganz dringend ein Neues braucht um zur Arbeit zu kommen.
Nacktfotos per Snapchat an Unbekannte zu schicken und dann geschockt sein, wenn man sie späterhin auf dubiosen Internetseiten wiederfindet. (obwohl ich mich frage, was man dann eigentlich auf diesen dubiosen Seiten gesucht hat).

Vor hunderten solchen "Fallen" wird tagtäglich gewarnt und immer wieder fallen Tausende darauf rein.
Und gerade ich, die Lieblichkeit in Person werde als Scam Lady in Betracht gezogen.


Ich: "Vor was?"

Ich weiss ganz genau was er meint, will es aber jetzt von ihm hören.

Kunde: "Na vor diesen Sexspielchen und dieser Erpressung danach."

Ich: "Ehm, fehlt uns beiden hier jetzt nicht etwas?"

Kunde: "Ja was denn?"

Ich: "Eine Kamera?"

Kunde: "Mein Handy hat Kamera. Und ich mach die nicht an."

Ich: "Ich werde dich auch nicht auffordern sie an zu machen. Es war nie meine Absicht dich zu bitten sie an zu machen. Hier geht es um Telefonsex. Ohne Kamera. Ohne Erpressung. Einfach nur ein geiles Gespräch."

Kunde: "Und wenn du das heimlich aufnimmst? Und es dann meiner Frau schicken willst?"

Mein lieber Kunde, du hast schon, indem du mit sichtbarer Nummer angerufen hast, Fehler Nummer 1 begangen. Nummer 2 indem du mir gesagt hast (angenommen ich wäre eine Scam-Lady) dass du verheiratet bist und du dieses Gespräch mehr als geheim halten willst. 

Ich: "Hier wird gar nichts aufgenommen. Und hier wird auch nicht erpresst. Du kannst dich gerne beim Servicenummeranbieter informieren ob diese Nummer vertrauenswürdig ist oder nicht. Es ist Telefonsex. Nichts anderes. Ich werde dich auch nicht nach deinem Namen fragen. Du bist so gut wie komplett anonym."

Kunde:  "Ich trau der Sache nicht. Ich leg jetzt lieber auf."

Diese Gespräch fand vor circa 5 Wochen statt. Und sollte nicht das letzte mit diesem Kunden sein.


to be continued .........












Freitag, März 06, 2015

Der Selfie-Vibrator

 

 

Ein neuer Vibrator erlaubt es, den weiblichen Orgasmus zu filmen. Die Videos können sogar live via Facetime geteilt werden. Gaga heisst der Vibrator. 
Das Video kann auf den Smartphone oder den Computer geladen werden. Es ist wasserfest (bis welche Tiefe ist nicht bekannt) und es hat eine LED-Lichtausstattung mit 5 einstellbaren Stufen. 
Ach ja, und USB Anschluss. 

Kosten: circa 160€

 

 




Dinge die die Welt (nicht) braucht. Oder?



Donnerstag, März 05, 2015

Ein Tag geht von morgens bis abends




Ja es tut weh. Aber auch das kommt vor.


Kunde: "Hey, bis wann bist du heute zu erreichen?"

Ich: "Ich bin den Rest des Tages zu erreichen."

Kunde: "Super, danke, bis dann!"


5 Minuten später.

Kunde: "Ehm, bis wieviel Uhr bist du nochmal zu erreichen? Irgendwie hab ich das nicht richtig mitgekriegt."

Ich: "Den ganzen Rest des Tages."

Kunde: "Das versteh ich jetzt nicht?"

Ich: "Wie, das verstehst du jetzt nicht?"

Kunde: "Naja, den Rest des Tages."

Ich: "Wie spät ist es jetzt?"

Kunde: "2 Uhr mittags."

Ich: "Bis wieviel Uhr geht ein Tag?"

Kunde:" Ehm, ein Tag geht von morgens bis abends."


      Ich gebe auf. Ganz offiziell. 


Ich: "Nee du, ich hab nicht gefragt wie lange, ich hab gefragt bis wieviel Uhr."

Kunde: "Für mich bis ich ins Bett gehe. Also gegen 11."

Ich: " Okay, okay. Also ich bleibe bis Mitternacht (vielleicht ist es jetzt besser eine Uhrzeit zu nennen, ich will ihn doch nicht noch mehr durcheinander bringen), also bis um 12 wach. Solange kannst du mich noch anrufen."

Kunde: "Ah klasse, jetzt hab ich's! Bis später dann!"






Freitag, Februar 27, 2015

Pimp my cock!



Das Ende ist nah.







Donnerstag, Februar 26, 2015

Die Domina-Nonne





Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Nicht so hier in Luxemburg. Da fängt der Karneval erst richtig an.
Und ist natürlich auch ein Thema zwischen mir und meinen Kunden.

Kunde: "Mann, ich erzähl dir jetzt was, das glaubst du nicht!"

Ich: "Na dann mal los!"

Kunde: "Letzten Freitag war ja dieses große Karnevalsfest. Da ich meinen Führerschein nicht aufsSpiel setzen wollte, bin ich mit dem Zug hin. Gegenüber von mir sitzt diese wunderbar sexy Schnitte. Verkleidet als Nonne. Kopfkino. Hat bestimmt irgendwo ne Peitsche in der Handtasche versteckt. So versaut sah sie aus."

Ich: " Eine Domina-Nonne? Hört sich gut an."

"Geh auf die Knie und tu Buße!"
Kunde: "Oh ja, genau so hat die ausgesehen. Da ich mich schon ein wenig mit Alkohol in Stimmung gebracht hatte, hab ich die Puppe angemacht. Zuerst mit netten, lieben Worten, ihre wunderschönen Augen gepriesen und dass sie eine sehr ansehnliche Figur hat. Sie war ein wenig beschämt und errötete ständig. Und ein Lächeln hatte die - unsagbar!"

Ich: "Na, wie weit bis du gekommen?"

Kunde: "Nun ja, als ich meine Hand auf ihr Knie legen wollte, hat sie mir unmissverständlich klar gemacht, dass sie echt sei!"

Ich: "Nein!!! Du hast eine echte Nonne angemacht!"

Kunde: "Ja. Du hast keine Ahnung wie peinlich mir das war."

Immerhin hat er was bei seinen Freunden zu erzählen.Und die Nonne wird wohl für ihn mit um Vergebung gebeten haben